Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

1 Versand: 19. 1. 1902
Rilke, Rainer Maria
Westerweder Straße 12
2 Empfang: [20. 1. 1902 – 25. 1. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Frankgasse 1
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Rilke-Archiv Gernsbach/Kopien und Abschriften, HS.2022.81
Typ Brief
Beschreibung Fotokopie, 1 Blatt, 2 Seiten, 1.538 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Vermerk: »Rilke«
Ordnung 1) Die Fotokopien wurden zwischen 30. 12. 1930 und 14. 1. 1931 durch Carl Sieber veranlasst, bevor die Originale an Schnitzler zurückgestellt wurden.
2) Der vorliegende Brief wurde am 22. 8. 1937 als Teil einer umfangreicheren Schenkung von Heinrich Schnitzler an Sándor Wolf übergeben. Die Existenz keines Objekts der Schenkung ist derzeit nachweisbar.
Veröffentlichung 1
Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Ihr Briefwechsel. Mit Anmerkungen herausgegeben von Heinrich Schnitzler In: Wort und Wahrheit, Jg. 13, Nr. 4, April 1958, S. 282–298, hier S. 291–292.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Rainer Maria Rilke an Arthur Schnitzler, 19. 1. 1902. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04543.html (Abfrage 6. 10. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04543«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04543.html |titel=Rainer Maria Rilke an Arthur Schnitzler, 19. 1. 1902 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1902-01-19 |abruf=2026-10-06 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 19. 1. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 19.1.1902

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

Weiteres

Rainer Maria Rilke an Arthur Schnitzler, 19. 1. 1902

|Westerwede bei Worpswede, am 19. Jan. 1902.

Mein lieber Doctor Schnitzler,

alles was Sie thun, (und wie lieb, dass Sie es versuchen wollen!) ist mir recht. Ich vertraue Ihnen ganz. Sie können Bahr oder Singer ins Vertrauen ziehen und wen Sie sonst wollen. – Bahr ist ja wohl, seit seiner Trennung von der »Zeit«, an einer großen Tageszeitung thätig? Für eine richtige journalistische Beschäftigung fehlt es mir ja wohl an Manchem, aber regelmäßige Berichte, besonders nach außen, könnte ich in gleichem Maße für Zeitungen wie für Zeitschriften auf dem neulich angedeuteten Gebiete übernehmen. Wenn ich Ihnen später Auskünfte über einzelne Punkte geben soll, bin ich natürlich jeden Augenblick dazu ebenso bereit, wie ich, wo es noth tut, – schriftlich jede Verbindung anknüpfen würde, zu der Sie rathen. Und vielen herzlichen Dank für alles. Ich hätte auch Wassermann von meiner Situation geschrieben, – der ja ein Zeitgenosse meiner münchner Tage ist – aber es fällt mir schwer. . . .  Wenn |Sie meinen, dass er etwas thun kann, – würde ich es trotzdem versuchen.
Es ist eine bange Zeit.
Gestern habe ich Ihnen »Das tägliche Leben« geschickt. Nach dem berliner Lacherfolg haben mir Direktor Lautenburg und der Regisseur Doctor Zickel sehr liebe Briefe geschrieben voll Vertrauen und Freude an meiner Arbeit. Und in mir selbst ist das treue Zu-meinem-Stücke-halten auch nicht einen Augenblick erschüttert worden. Es ist mir lieb, wie vorher. Und deshalb sende ich es Ihnen. Und würde mich sehr freuen, wenn es an Ihnen einen Freund gewänne!
Dankbar der Ihre: Rainer Maria Rilke
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar