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Überlieferung

Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,95
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 999 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand datiert: »Juni 1901«
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 148–149.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [30. 6.? 1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01142.html (Abfrage 23. 10. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L01142«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 30. 6. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Eugen Deimel an Arthur Schnitzler, 30.6.1901

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [30. 6.? 1901]

|Jüdischer Millionärssohn, auf den Geldsäcken seiner Ahnen herumprotzender Comoediendichter, Freimaurer und Erniedriger des k. u. k. Hofburgtheaters, das hat Ihnen noch gefehlt, dass Sie anonyme Schmähkarten an anständige sich das Brod mühselig verdienende deutsche Dichter senden, die zeitlebens gegen die Macht des Kapitals, gegen die Über|hebung der Großen, gegen den am Mark des Volks zehrenden Adel und Militarismus gekämpft haben! Aber ich werde mich nicht abhalten lassen. Das nächste Jahr geht es nicht mehr gegen die Infanterieleutenants, sondern gegen die Cavallerieleutenants, insbesondre gegen die in der Reserve! –
Wie gehts Ihnen? Schade dss |wir in Innsbruck nur so aneinander vorübergesaust und gesäuselt sind. Ich bin jetzt in St. Anton, friere, und hoffe bald in den Süden zu radeln. In Salzburg hab ich gearbeitet, jetzt weniger. Lassen Sie recht bald von sich hören aber mehr. (An meine Wiener Adresse.) Die Schwestern grüßen Sie. Ich grüße Sie herzlich und bitte Sie auch Ihre |Frau zu grüßen.
Ihr
Arthur
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main