und
Handelsblatt.
Telegramm-Adresse:
Mein lieber Freund,
Un
sere Briefe haben
sich gekreuzt. Ich
schrieb Dir ge
stern nach
Wien und theilte Dir meine
veränderten Sommer-Dispo
sitionen mit. Der Brief wird Dir hoffentlich
nachge
schickt.
Daß
Bahr von der »
Zeit« weggeht, i
st ein Glück für
das
Blatt. Wer wird an
seine
Stelle kommen? Wenn Du
Kanner sieh
st,
so
sag’ ihm, ich la
sse ihn bitten, es
sich
so einzurichten, daß er
nicht vor Ende Augu
st
hie hierher kommt. Son
st trifft er
mich nicht, und ich möchte ihn doch gar zu gern
sehen. Von
Remy de Gourmont weiß ich
|wenig. Ich muß mich
infolgede
ssen des Urtheils ein
stweilen enthalten und will über die
sen oder einen
anderen
Pariser Corre
spondenten nachdenken.
Ich freue mich, daß Du Dich zerstreust. Könnte ich Dich nur endlich einmal wieder
sehen!
Erhole Dich nach Möglichkeit, schreib’ mir bald und sei von Herzen gegrüßt!
Bitte, viele Grüße an Deine Frau
Mutter und Frau
Schwester zu be
stellen!