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Überlieferung

1 Versand: 6. 6. 1895
Schnitzler, Arthur
Frankgasse 1
2 Übermittlung: 7. 6. 1895
9/3 Post- und Telegraphenamt 72
3 Zustellung: 8. 6. 1895
Čáslav
4 Empfang: 8. 6. 1895
Beer-Hofmann, Richard
Čáslav
Textzeuge 1
Signatur U.S.A., Yale, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale Collection of German Literature, MSS 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 5 Seiten, Kuvert, 1.510 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1 (Aufgabe):
Stempel 2 (Zustellung):
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 73.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 6. 6. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00450.html (Abfrage 6. 10. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L00450«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 6. 6. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 6. 6. 1895

|Herrn n. a. Lieutenant
Dr. Richard Beer-Hofmann
im k. k. Landw.-Inf-Regiment
Caslau Nr 12.

|Lieber Richard, warum schreiben Sie mir denn gar nicht?
Mit Fels gehn einige Dinge vor, die ausführlich zu erzählen zu langweilig wäre. Er muss fort, in die Schweiz – deutsche Militärgeschichte. Ich erlaube mir ihm in Ihrem Namen wie in dem Hugos (mit dem ich schon gesprochen – er war ein paar Tage da, wieder Catarrh – absolut unbedenklich) wie in dem meinen je zehn Gulden zu geben. Geht nicht anders.
|– Warum schreiben Sie mir eigentlich nicht? –
Fischer hat mir geschrieben, mir einen Contract auf 5 Jahre für alle meine Werke, angeblich denselben wie Hauptmann etc übersandt (Unterschrieb noch nicht.) Will die Kleine Komödie (die ihm sehr gut gefällt was mir unheimlich ist) in der Collect. Fischer mit |Zasche’schen Illustr. bringen, will sie aber zuerst in der Freien Bühne (Augustheft, ohne Illustr.) veröffentlichen. Wie denken Sie? –
An N. hab ich die 20 fl. gesandt; ich sprach ihn zufällig am selben Tag, und er wollte sie nicht nehmen, was ich aber |heftig abwehrte. – Die betreffende Dame – nun sind Sie ja aus allen Sorgen – hat natürlich doch Lues gehabt – secundäre; auch im Mund. Wenn wir also bei dem Hugo’schen Märchen bleiben, kann man sagen: Alles ist eingetroffen, nur – unberufen – hat das Pferd nicht ausgeschlagen. – Dass Sie |mir nicht schreiben, ist durchaus nicht schön. –
Herzlich der Ihre Arthur
Haben Sie die Kritik Sokals über Sterben gelesen? Merkwürdig von Osten-Wengrafscher Animosität durchtränkt.
Ich schreib jetzt an einem Stück. –
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale