Felix Salten an Arthur Schnitzler, [23./24.? 10. 1903]

|Lieber, da wir die Amme und das Kleine nicht so lange allein laßen wollen, kommen wir Sonntag nicht zum Essen, sondern um 3 od. ½ 4 zum Kaffee, wenn wir einen kriegen.
Hfthl. bittet mich am Dienstag vorzulesen, weil er Mittwoch abreist. Also Dienstag. Ich hoffe sehr, dass Sie nicht verhindert sind, denn ich möchte es jetzt nicht mehr verschieben. Sonst müßte die Sache bis November bleiben, weil H. dabei sein will, und ein so langer Aufschub wäre mir jetzt mehr als unangenehm.
Also zunächst auf Sonntag.
herzlichst
Ihr
S.
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