Zum Projekt

Arthur Schnitzler gehört heute zu der geringen Anzahl österreichischer Autoren, die international gelesen und rezipiert werden. Diese Website bringt derzeit eine Auswahl von rund 40 Briefwechseln mit seinen schreibenden Kolleginnen und Kollegen. Über 2.500 Briefe sind erfasst. Viele davon werden erstmals veröffentlicht. Alle sind nach den Originalen in Archiven der ganzen Welt durchgesehen und korrigiert.
Für die zweite Projektlaufzeit, die 2021 bewilligt wurde, sind die Edition folgender Korrespondenzen vorgesehen:
  • Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)
  • Auguste Hauschner (1850–1924)
  • Marie Herzfeld (1855–1940)
  • Paul Goldmann (1865–1935)
  • Karin Michaëlis (1872–1950)
  • Felix Salten (1869–1945)
  • Gustav Schwarzkopf (1853–1939)
Die erfassten Briefwechsel können über den Menüpunkt »Korrespondenzen« eingesehen werden. Ziel ist in jedem Fall die Vollständigkeit jedes einzelnen Briefwechsels, das heißt: ungekürzt und unter Berücksichtigung aller uns bekannten Quellen.
Technisch versucht das Projekt als kleineres Unterfangen auf verschiedene Arten der Zugänglichkeit zu ermöglichen, in der Hoffnung ein nachhaltiger Beitrag auch für zukünftige Forschungen darzustellen. Die Daten sind mit einer freien Lizenz versehen (CC BY 4.0), die es ohne Nachfrage aber mit Nennung der Datenherkunft erlaubt, diese weiter zu verwenden und zu bearbeiten. Die Daten selbst folgen weitgehend den Empfehlungen der TEI und sind separat beschrieben. Sie können über ein gitHub-Repositorium heruntergeladen werden. Die Website, die zur Ansicht der Daten zur Verfügung gestellt wird, ist keine Eigenentwicklung, sondern basiert auf der dseBaseApp von Peter Andorfer. Zwar wurden ein paar Anpassungen vorgenommen, doch viele davon für das Layout. Dementsprechend wird die Website als eine bestimmte Art verstanden, wie sich die Daten betrachten lassen, doch nicht notwendigerweise die einzige. Das zeigt sich beispielhaft an einer Funktion, die nicht eingebaut wurde, jener der Suche nach Versand- und Empfangsorten. Diese Daten sind standardisiert vorhanden, sie werden auch von der Suche erfasst, aber komplexere Filterungen lassen sich nicht tätigen. Diese Funktion wird extern zur Verfügung gestellt, durch die Anbindung an correspSearch, einem auf Briefeditionen spezialisierten Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Durch ein Plugin werden jedem Brief weitere Korrespondenzstücke aus dem gleichen Zeitraum eingeblendet. Das Problem der Dubletten durch mehrfache Edition ist bekannt, an einer Lösung wird gearbeitet. Eine weitere Sicherung der Daten erfolgt durch die Aufnahme in das Langzeitarchivierungsprojekt ARCHE an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Team

Projektleitung: Martin Anton Müller
Projektmitarbeit:
  • Gerd-Hermann Susen (2018–2021)
  • Laura Untner (2022–2024)

Rechte

Auf eine wichtige Einschränkung bei Fragen der Rechte sei gesondert hingewiesen: Während wir unsere Arbeit und unsere Leistungen unter CC BY 4.0 zur Verfügung stellen können, umfasst diese Lizenz nicht die Beiträge Dritter. Verständlicher gesagt: Bei Texten von Personen, die vom Urheberrecht geschützt werden – im Normalfall, weil ihr Tod noch nicht 70 Jahre zurück liegt – wurde uns von den Urheberrechstinhaber*innen die Erlaubnis gegeben, diese aufzunehmen. Das heißt nicht, dass diese nunmehr gemeinfrei sind. Analoges gilt für die Faksimiles der Bilder, die von den bestandshaltenden Institutionen erstellt wurden. Nur weil wir sie abbilden dürfen, werden sie nicht von der CC BY-Lizenz umfasst und sind weitere Verwendung, Vervielfältigung oder Nachdruck mit den jeweiligen Eigentümern und Eingentümerinnen zu klären.