Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, 27. 2. 1924



*Wien, 27. 2. 1924.

[hs.:] lieber Richard

[ms.:] An den Bundestheaterkommissär etc.
Auf unsere vor zirka vier Wochen gestellte Frage bezüglich der perzentuellen Höhe, in der Lustbarkeitssteuer und Pensionszuschläge von den Tantièmen abgezogen werden, ist leider bisher noch keine Antwort eingelangt. Daher gestatten wir uns unsere Frage zu wiederholen, ebenso wie das Ersuchen um getrennte Aufstellung von Tageseinnahme und Abonnementsquote, so wie diese in den früheren Verrechnungen üblich war. Wir möchten bei dieser Gele[ge]nheit nicht unser Befremden verhehlen, dass die Erledigung dieser Angelegenheit, insbesondere aber die Beantwortung unserer wohl begründeten Frage bezüglich der pernzentuellen Abzüge (in welchem Falle die einfache Mitteilung von zwei Ziffern genügt hätte) so lange hinausgezogen wird.
[hs.:]            Unterschrift
[ms.:] Ich erbitte Ihr Einverständnis zur Absendung dieses Briefes durch Unterzeichnung dieses Blattes.
[hs.:] Herzlichst
Ihr
A.
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