Arthur Schnitzler an Albert Ehrenstein, 23. 11. 1909



*Dr. Arthur Schnitzler

Lieber Herr Ehrenstein!

Meine Berliner Reise dürfte erst im Jänner oder Februar stattfinden. Ich bin noch nicht dazugekommen Ihre neuen Manuskripte zu lesen, will es aber in den allernächsten Tagen tun[.] Hoffentlich wird die Polgar’sche Empfehlung an Bie von Nutzen sein. Vielleicht wäre es nun das Beste, wenn ich an Fischer oder Bie schriebe, dass ich die Absicht hatte persönlich mit dem Verlag oder der Redaktion über Ihre Sachen zu sprechen und dass ich nur wegen Verzögerung meiner Reise auf schriftlichem Wege die Aufmerksamkeit darauf zu lenken genötigt sei. Mehr Erfolg scheint mir ja allerdings der persönliche Weg zu versprechen. Hat es bis nächste Woche Zeit, so können wir mündlich darüber reden.
Bestens grüßend
[hs. Arthur Schnitzler:] Ihr
ArthSchnitzler
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