Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, [8.? 5. 1895]



*»Die Zeit« Wien, den 8/10 189
Wiener Wochenſchrift IX/3, Günthergaſſe 1.
Herausgeber:
Profeſſor Dr. I. Singer, Hermann Bahr, Dr. Heinrich Kanner.
Telephon Nr. 6415.

Lieber Thuri!

Herzlichen Dank für Deine lieben Wünſche von
Deinem alten
Hermann
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    Wünsche] nicht überliefert. Schnitzler dürfte auf die Meldung des Abendblatts der Neuen Freien Presse vom 6. 5. 1895, S. 1 (oder eine vergleichbare Zeitungsnotiz) reagiert haben: »Gestern hat im Rathhause die Civiltrauung des Schriftstellers Hermann Bahr mit Fräulein Rosa Joël stattgefunden. Beistände des Bräutigams waren Herr Adalbert v. Goldschmidt und Herr Dr. Heinrich MüllerBahr lebte mit ihr bis zur Jahrhundertwende in gemeinsamem Haushalt. 1909 wurde die Scheidung erwirkt.