Franz Blei an Arthur Schnitzler, [17. 12. 1909]

Sehr verehrter Herr Schnitzler,

ich danke Ihnen sehr, dass Sie an den Hyper. gedacht haben und würde – wie Sie sich denken können – mit Freuden das Vorspiel drucken, wenn der Verleger nicht anderer Meinung wäre damit, dass er mir die Unmöglichkeit beweist, dass die Zeitschrift das verlangte Honorar zahlen kann, auch nicht zahlen könnte, wenn sie mehr als 540 Abonnenten hätte und die ganze Auflage von 1000 Ex. abonniert wäre. Der Hyper ist für keinen der Betheiligten irgendwann einmal ein Geschäft. – So kann ich also nur traurig für Ihre Freundlichkeit danken.
Ich bin Ihr immer ergebner
Frz Blei