Arthur Schnitzler an Albert Ehrenstein, 7. 7. 1909



*Dr. Arthur Schnitzler Edlach 7/7 09

Lieber Herr Ehrenstein,

die Manuscripte liegen in meiner Wohnung zum Abholen für Sie (unter Ihrem Namen) bereit.
Im Herbst sprechen wir über die Sachen, wes Ihnen recht ist. Für heute nur so viel, *dass ich einen äußern Erfolg gerade dieser letzten Sachen, d. h. insbesondere eine Annahme bei Zeit oder Presse für nicht wahrscheinlich halte. Mit Auernh., der jetzt hier ist, will ich übrigens im allgemeinen über Sie reden, we sie nichts dagegen haben. Auf dieser Bahn scheint mir ja nun *allerdings Ihre Zukunft nicht zu liegen (ich meine die Zeit und Presse-Bahn) Ihre Auffassung, dass selbst die Veröffentlichung einer oder der andern Arbeit in einer dieser Blätter Ihre Position bei den Professoren zu Gunsten der Prüfung beeinflussen könnte, theil ich nicht. Sie werden Ihre *Examen sicher bestehen, auch so.
– Auf Wiedersehen und beste Grüße. Ihr ergebener
A. S.
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