Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, [15. 1. 1909?]



*Ja richtig, eine Frage – we Sie glauben ſie beantworten zu dürfen: wieviel haben Sie von der Oest. Rundſchau für den Cristina-Act Honorar gekriegt? (Weil ich ihnen nemlich auch einen erſten Act geben will.)
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    Cristina-Act]
    Hugo von Hofmannsthal: Komödie in Prosa. In: Österreichische Rundschau, Bd. 18, H. 1, 1. 1. 1909, S. 11–23.
    Act geben]
    Schnitzlers Kontaktpersonen zur Österreichischen Rundschau waren die beiden Herausgeber Karl Glossy und Felix Oppenheimer. Die nachweisbaren Kontakte 1910 sind zu Zeiten, an denen Hofmannsthal sich gerade auf Reisen befindet. Eine solche formlose Anfrage scheint damit eher unwahrscheinlich. Zwei Wochen nach Erscheinen des teilweisen Vorabdrucks von Cristinas Heimreise (Komödie in Prosa) – am 15. 1. 1909 – vermerkt sich Schnitzler den Besuch Oppenheimers, was mutmaßlich auch der Ausgangspunkt für diese Überlegung darstellt. In der Österreichischen Rundschau erschien in Folge nichts von Schnitzler.