Jakob Julius David an Arthur Schnitzler, 27. 2. 1899

Herrn Dr. Arthur Schnitzler

Werther Herr!

Ich habe heute im Theater vergeblich versucht, mir Ihre drei Einacter zu verschaffen. Ohne Ansicht des Buches kann ich nicht schreiben; ich bitte Sie also, mir die Stücke auf einige Stunden, nur über Nacht, es sei von heute oder morgen zu leihen. Sie sollen sie Dienstag oder Mitwoch zu Ihrer paßenden Stunde dort finden, wo Sie wollen. Unter allen Umständen erbitte ich um Nachricht.
Bestens Ihr
David
    schreiben]
    In Folge entstand: J. J. David: Aus ungleichen Tagen. In: Neues Wiener Journal, Jg. 7, Nr. 1925, 2. 3. 1899, S. 1–2.