Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 2. 9. 1896

»Die Zeit« Wien, den 2. September 1896
Wiener Wochenschrift IX/3, Günthergasse 1.
Herausgeber:
Professor Dr. I. Singer, Hermann Bahr, Dr. Heinrich Kanner.
Telephon Nr. 6415.

Lieber Arthur!

Seit gestern zurück, ist meine erste Frage nach Dir (der Satz ist nicht ganz grammatikalisch, sondern erinnert noch an Schliersee). Bist Du schon hier? Bitte um ein telephonisches Wort, wann ich Dich aufsuchen darf. Ich möchte nämlich nun ernstlich über eine Novelle, Skizze oder was Du willst, für die »Zeit« mit Dir sprechen. Es ist geradezu eine Schande für uns, daß wir noch immer nichts von Dir gebracht haben. Was ist denn aus dem »greisen Dichter« geworden?
Herzlich grüßt
Dein treuer
HermannB
Herrn Dr Arthur Schnitzler
Wien IX Frankgasse 1.
Alle für »Die Zeit« bestimmten Zuschriften und Sendungen sind an die Redaction der »Zeit« und nicht an die Person eines der Herausgeber zu richten.
    gestern zurück]
    Bahr war den ganzen August im Sommerurlaub.
    Alle für »Die Zeit« bestimmten Zuschriften und Sendungen sind an die Redaction der »Zeit« und nicht an die Person eines der Herausgeber zu richten.]
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