Friedrich M. Fels an Arthur Schnitzler, 28. 9. 1895

Zürich, am 28. Sept. 1895

Lieber Doktor Schnitzler!

Brief und Karte habe ich erhalten; meinen besten Dank für die Einlage, ich konnte das Geld wirklich nötig brauchen. Aber nicht wahr? Sie sind so freundlich, sich in der Angelegenheit noch einmal an die anderen zu wenden; denn wenn ich nicht schleunigst noch etwas bekomme, kann ich die Kiste nicht ordnen. Adresse immer noch: Bettauer.
Verzeihen Sie, lieber Doktor, dass ich Ihnen so viele Mühe mache; ich rechne in wirklich unverantwortlicher Weise mit Ihrer Gutmütigkeit und Freundlichkeit. Aber Sie wissen, wenn man keinen andern Ausweg hat . . .
Bei mit steht noch alles beim Alten. Ihnen gehts hoffentlich gut. Sie werden ja an der Burg bald drankommen.
Herzlichst
Ihr
dankbar ergebener
Fels