Arthur Schnitzler an Max Burckhard, 21. 11. 1894

Schnitzler an Burckhard, 21. November 1894: »Sehr geehrter Herr Direktor, ſollte ſich mein Stück jetzt in Ihren Händen befinden, ſo würde ich bitten, es mir recht bald für einige Zeit – hoffentlich nicht für immer – ſenden zu wollen. Ich möchte es ſehr gern jemandem zeigen und kann die neue Abſchrift, die ich mir wieder nach meinem ſehr ſchlecht leſerlichen Manuſkript anfertigen laſſe, erſt im Laufe der nächſten Woche erhalten. Sollte ſich Frau Hohenfels intereſſieren, in günſtigem Sinne entſcheiden – um ſo beſſer. Wenn nicht, ſo werde ich mir jedenfalls erlauben, auf Ihren liebenswürdigen Vorſchlag in Betreff Frau Sorma zurückzukommen. Ich kann dieſe Gelegenheit nicht vorübergehen laſſen, ohne Ihnen wieder, mein ſehr verehrter Herr Direktor, für Ihre Freundlichkeit und Ihre Bemühungen aufs allerwärmſte zu danken. Ihr Entgegenkommen läßt mich noch immer an einen ſchließlichen Erfolg glauben. Ihr Sie aufrichtig hochſchätzender Arthur Schnitzler.«
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Eventuell Adele Sandrock, der er Liebelei am 1. 12. 1894 vorliest.