Arthur Schnitzler an Richard Beer-Hofmann, [zwischen 5. 10. und 14. 11. 1893]



*Lieber Richard,

bitte ſehr, ſenden Sie durch Ueberbringer dieſes den Roséſitz, den Sie wohl noch bei ſich haben, *Burgring 1. – (an meinen Namen)
Herzlich
Ihr
Arthur.
Seh ich Sie heut Abend? hoffentlich
    Bildrechte © Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale
    Rosésitz]
    Arnold Rosé war ein beliebter Violinist, dessen Aufführungen Schnitzler gerne besuchte. Ein offensichtliches Konzert bietet sich in dem Zeitraum aber nicht an, doch trat Rosé mehrmals als Begleitmusiker auf. Möglicherweise handelt es sich aber auch um bei Alexander Rosé Concertbureau besorgte Karten für eine musikalische Vorführung?
    Burgring 1]
    Das undatierte Korrespondenzstück ist mit Trauerrand versehen und damit nach dem Tod des Vaters anzusetzen. Da Schnitzler für fünf Monate nicht ins Theater ging und am 15. 11. 1893 übersiedelte, lässt sich das mögliche Zeitfenster weiter eingrenzen.