Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 25. 1. [1893]

25. I.

mein lieber Arthur.

Sie würden, glaub’ ich, nicht unpractisch handeln, wenn Sie der »akademischen Vereinigung« ein Exemplar von Anatol (etwa mit der Widmung »als Gastgeschenk«) zukommen ließen. Das sind 30 sichere Leser, die in sonst verschlossenen Gesellschaftsgruppen wieder sympathische Kreise ziehen. Übrigens nur ein Vorschlag! Auf Wiedersehen!
Herzlichst Ihr
Loris
    L. Marholm, Friedrichshagen bei Berlin]
    Hofmannsthal hatte sich wegen der Adresse am 19. 1. 1893 bei Marie Herzfeld erkundigt. (Hugo von Hofmannsthal: Briefe an Marie Herzfeld. Hg. Horst Weber. Heidelberg: Lothar Stiehm 1967, S. 36.)