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Das Haus des Dichters

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Das Haus des Dichters*…

… *O bleib, Phönix, verlaß mich nicht,Traumfeuervogel, mein göttlicher,…

… O bleib, Phönix, verlaß mich nicht,Traumfeuervogel, mein göttlicher,wie…

… Traumfeuervogel, mein göttlicher,wieschweiften wir frei von Herd zu Herd!Wenn ich…

… chweiften wir frei von Herd zu Herd!Wenn ichscheu, ichstaubgeborener Wicht,in die A…

… taubgeborener Wicht,in die Asche blies mit finsteren Gesicht,flog…

… icht,flogst du goldrot auf, immer neu hellauf,unbe…

… t du goldrot auf, immer neu hellauf,unbeschwert,und Sternbilder…

… chwert,und Sternbildersprühten von deinen Schwingen.Bis ein Abend kam, wo ich müd dir grollte,…

… prühten von deinen Schwingen.Bis ein Abend kam, wo ich müd dir grollte,unter fremden Fichten, in Men…

… Bis ein Abend kam, wo ich müd dir grollte,unter fremden Fichten, in Menschensehnsuchtsqual,nicht mehr von dir träumen wollte,…

… uchtsqual,nicht mehr von dir träumen wollte,von deinem ewigen Zauber…

… nicht mehr von dir träumen wollte,von deinem ewigen Zauberstrahlund nie erlebten Wunderdingen,…

… trahlund nie erlebten Wunderdingen,nur von Heimat, Heimat endlich einmal –…

… und nie erlebten Wunderdingen,nur von Heimat, Heimat endlich einmal –da huben die Sterne an zu klingen:…

… nur von Heimat, Heimat endlich einmal –da huben die Sterne an zu klingen:Ja, die ganze Welt kann…

… da huben die Sterne an zu klingen:Ja, die ganze Welt kannst du wild durchschweifenin deinem freiheitstrunknen Flug,…

… chweifenin deinem freiheitstrunknen Flug,kann…

… in deinem freiheitstrunknen Flug,kannst Kometen begleiten durch Urnebelstreifen,Stürme, Wolken, Blitz dir zum Spielzeug greifen,…

… treifen,Stürme, Wolken, Blitz dir zum Spielzeug greifen,ach, und ha…

… Stürme, Wolken, Blitz dir zum Spielzeug greifen,ach, und hast nicht Kraft genug,ein Haus auf der fe…

… t nicht Kraft genug,ein Haus auf der festen Erde zu bauen,für dich und die Deinen ein…

… ten Erde zu bauen,für dich und die Deinen einsichres Bett,kann…

… ichres Bett,kannst dir nicht einen Balkenselber hauen,nicht ein Ti…

… elber hauen,nicht ein Tischlein zu zimmern dich getrauen,nicht ein Brett,…

… chlein zu zimmern dich getrauen,nicht ein Brett,hock…

… nicht ein Brett,hockst wie ein unbeholfnes Tierunter den fremden Fichten hier –…

… t wie ein unbeholfnes Tierunter den fremden Fichten hier –s…

… unter den fremden Fichten hier –so erklangen die Sterne – da flucht’ ich dir.Bis der Morgen graute, bis Men…

… o erklangen die Sterne – da flucht’ ich dir.Bis der Morgen graute, bis Menschen kamen,hilfreich kamen, Mann für Mann,…

… chen kamen,hilfreich kamen, Mann für Mann,mich herzlich bei den Händen nahmen,…

… hilfreich kamen, Mann für Mann,mich herzlich bei den Händen nahmen,und holde Frauen lachten mich an:…

… mich herzlich bei den Händen nahmen,und holde Frauen lachten mich an:Sieh doch, da…

… und holde Frauen lachten mich an:Sieh doch, dasteht das Hausschon errichtet;während du…

… chon errichtet;während duschweiftest von Traum zu Traum,ward Stein auf Stein zur Mauer ge…

… t von Traum zu Traum,ward Stein auf Stein zur Mauer geschichtet,der dunkle Hain zum Garten gelichtet,…

… chichtet,der dunkle Hain zum Garten gelichtet,dir zum heimatlichen Raum.…

… der dunkle Hain zum Garten gelichtet,dir zum heimatlichen Raum.Nach freudiger Men…

… dir zum heimatlichen Raum.Nach freudiger Menschheit ging dein Trachten;weil du…

… chheit ging dein Trachten;weil dusie träumtest, lebtsie nun;du halfe…

… ie nun;du halfest ihrsich göttlich achten,empfang als Schöpferlohn ihr Tun;…

… ich göttlich achten,empfang als Schöpferlohn ihr Tun;laß dir aus un…

… empfang als Schöpferlohn ihr Tun;laß dir aus unsernschwachen Händenden Segen vieler…

… chwachen Händenden Segen vielerstarkenspenden!So…

… penden!Sosprachenstrahlend zwei der Frauen,mich aber wehte ein Bangen an:…

… trahlend zwei der Frauen,mich aber wehte ein Bangen an:verflogen war das Morgengrauen,…

… mich aber wehte ein Bangen an:verflogen war das Morgengrauen,und über dem…

… verflogen war das Morgengrauen,und über demsonneblanken Tannfern im Blauen…

… onneblanken Tannfern im Blauens…

… fern im Blauensah ichstarr dich mit zitternden Klauens…

… tarr dich mit zitternden Klauenschreckbeschwert– Phönix –…

… chwert– Phönix –sprühend niederschauenauf meinen Herd.…

… chauenauf meinen Herd.Wie Sankt Johannes zwi…

… auf meinen Herd.Wie Sankt Johannes zwischen densieben Leuchternmit gen Boden gebeugtem Ge…

… ieben Leuchternmit gen Boden gebeugtem Gesichtbarg ich unter den hohen Bäumen…

… ichtbarg ich unter den hohen Bäumenmeinen Blick vor all dem Gnadenlicht;…

… barg ich unter den hohen Bäumenmeinen Blick vor all dem Gnadenlicht;in meinen Tränen…

… meinen Blick vor all dem Gnadenlicht;in meinen Tränenstossen zu taumelnden Flammendie Men…

… en zu taumelnden Flammendie Menschen rings mit euch zusammen,ihr alten Fichten um dies neue Dach –…

… ammen,ihr alten Fichten um dies neue Dach –was rau…

… ihr alten Fichten um dies neue Dach –was rauscht ihr mir Erinnrung, ach!Ich fühl’s noch heute beim Schwanken eurer Zweige,…

… cht ihr mir Erinnrung, ach!Ich fühl’s noch heute beim Schwanken eurer Zweige,wie ich er…

… Ich fühl’s noch heute beim Schwanken eurer Zweige,wie ich erschüttert den Nacken neige,weil mir zum Dank die Kraft gebricht.…

… chüttert den Nacken neige,weil mir zum Dank die Kraft gebricht.Ich kann ja nichts als immer wieder träumen…

… weil mir zum Dank die Kraft gebricht.Ich kann ja nichts als immer wieder träumenvon…

… Ich kann ja nichts als immer wieder träumenvonseligem Aufflug zu den freien Räumen –O Phönix, Phönix, verlaß mich nicht! –…

… eligem Aufflug zu den freien Räumen –O Phönix, Phönix, verlaß mich nicht! –* * *…

Richard Dehmel an Arthur Schnitzler, [18. 11. 1913?] 67